Trotz der Tatsache, dass heute die Schlagworte Digitalisierung, Vernetzung oder eben digitaler Zwilling in aller Munde sind, haben oft erstaunlich wenige Menschen klare Vorstellungen davon, was diese Elemente der digitalen Transformation tatsächlich für sie bedeuten.

An welchen Stellen arbeiten Unternehmen, Einrichtungen oder Hochschulen bereits erfolgreich digitalisiert? Und zwar nicht nur punktuell, wie etwa in der Konstruktionsabteilung eines Produktionsbetriebes, sondern prozessorientiert und über mehrere Arbeitsbereiche oder gar Unternehmensgrenzen hinweg. Wie qualifiziert und vorbereitet sind wir selbst auf die Digitalisierung unserer Arbeit? Und wie viele Unternehmen sind heute tatsächlich in der digitalisierten Welt angekommen?

Die Bereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen, ihre Prozesse zu digitalisieren und die Augen für die Wertschöpfungspotenziale digitaler Leistungen zu öffnen, steigt. Unsere Forscherinnen und Forscher erleben das täglich in ihren Projekten und in der Zusammenarbeit mit vielen Partnern, wie etwa mit dem »Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 ›vernetzt wachsen‹«. Sie bringen viele kleine und große Digitalisierungsprojekte in die Praxis, beraten und begleiten Unternehmen auf deren Weg in die digitale Transformation und teilen dafür national wie international ihr Know-how.

In dieser Ausgabe unseres IFFOCUS berichten wir über solche Projekte. Wir möchten zeigen, welch unterschiedliche Facetten die Digitalisierung heutzutage im Kleinen wie im Großen haben kann. Angefangen beim digitalen Zwilling, der als digitales Pendant eines Produkts oder einer ganzen Fabrik sämtliche Prozesse in dessen bzw. deren Lebenszyklus unterstützend begleiten kann, über die Einführung einer digitalen Wissensplattform als Assistenzsystem in der Produktion bis zum digitalen Guide für Touristen, der dabei hilft, die Geschichte einer Stadt spielerisch zu entdecken.

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